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Was kostet eine Website 2026?

Eine kleine Unternehmenswebsite mit ein bis drei Seiten kostet bei mir ab 2.290 € einmalig. Dazu kommen laufende Kosten für Hosting und Wartung, die bei den kleinsten Paketen rund 415 € netto im Jahr ausmachen. Was du am Ende zahlst, hängt vor allem am Umfang, an den Inhalten und daran, wer die Seite baut.

In diesem Ratgeber siehst du die drei Wege zur eigenen Website, die Posten, die den Preis treiben, und die laufenden Kosten, die in vielen Angeboten fehlen. Als Beispiel nehme ich meine eigenen Pakete, weil ich nur für deren Preise geradestehen kann.

KategorieWebdesign
Lesezeitca. 8 Minuten
AutorKai Schulz
Aktualisiert30. Oktober 2026
Grafik zu den Kosten einer Website, einmalig ab 2.290 Euro und laufend ab 415,40 Euro netto im Jahr
Auf einen Blick
  • Eine kleine Firmenwebsite mit 1 bis 3 Seiten kostet bei mir ab 2.290 € einmalig, mit 3 bis 6 Seiten ab 3.090 €
  • Hosting und Wartung kosten zusammen ab 415,40 € netto im Jahr
  • Den Preis treiben Seitenzahl, Funktionen, Texte und Bilder, weniger die Technik dahinter
  • Bei einem Stundensatz von 103 € entsprechen 2.290 € gut 22 Arbeitsstunden
  • Vergleichbar wird ein Angebot erst, wenn drinsteht, was nicht im Preis enthalten ist

Was kostet eine Website? Drei Wege im Vergleich

Bevor es um Zahlen geht, lohnt die Frage, wer die Arbeit macht. Beim Baukasten machst du sie selbst, beim Freelancer eine Person und bei der Agentur ein Team mit Projektleitung. Jeder Weg rechnet anders ab.

Weg Wer baut Einmalige Kosten Laufende Kosten Passt für
Baukasten du selbst gering, dafür deine Zeit monatliches Abo beim Anbieter eine erste Präsenz mit kleinem Budget
Freelancer eine Person von Konzept bis Launch bei mir ab 2.290 € Hosting und Wartung nach Wahl Betriebe, die einen festen Ansprechpartner wollen
Agentur Projektleitung plus Fachleute je Gewerk je nach Agentur und Umfang oft ein Wartungsvertrag Projekte, bei denen mehrere Gewerke parallel laufen

Ein Baukasten wirkt am günstigsten, kostet aber deine Zeit und bindet dich an den Anbieter. Bei einer Agentur bezahlst du Projektleitung und interne Abstimmung mit, bekommst dafür aber Vertretung im Team. Wann welcher Weg passt, habe ich im Vergleich Freelancer statt Agentur aufgeschrieben.

Vergleich von Baukasten, Freelancer und Agentur nach einmaligen und laufenden Kosten
Drei Wege, drei Rechenmodelle.

Website erstellen lassen: Kosten nach Umfang

Der größte Hebel beim Preis ist die Zahl der Seiten, die einzeln gestaltet werden. Meine Webdesign-Pakete sind deshalb nach Seitenzahl gestaffelt, jeweils mit eigenem Design statt gekaufter Vorlage.

Kleine Unternehmenswebsite mit ein bis drei Seiten

Das Starter-Paket beginnt bei 2.290 € einmalig. Es umfasst ein bis drei individuell gestaltete Seiten auf Basis deines Brandings und eine Seitenstruktur, die später mitwachsen kann. Ein Beispiel ist der Onepager für Fit by Phil. Ein Starter-Projekt dauert bei mir üblicherweise sechs bis sieben Wochen.

Homepage mit Blog, Jobs oder Newsletter

Für drei bis sechs Seiten liegt das Professional-Paket bei 3.090 €. Hier kommen Onpage-SEO und ein Basis-Tracking dazu, außerdem lassen sich Bereiche wie Blog, Stellenanzeigen oder eine Newsletter-Anmeldung einbinden. Die Homepage-Kosten steigen also mit der Seitenzahl und mit allem, was du später selbst pflegen willst.

Größere Webseite mit eigenen Funktionen

Ab sieben Seiten beginnt das Enterprise-Paket bei 4.690 €. Darin stecken individuelle Funktionen mit eigenem Code und eine erweiterte Optimierung für Ladezeit und Core Web Vitals. Bei einer solchen Webseite sind die Kosten für Erweiterungen wie Buchungssysteme oder Mitgliederbereiche nicht im Paket enthalten, ich kalkuliere sie vorab nach Aufwand.

Was den Preis einer Website treibt

Zwei Angebote mit derselben Seitenzahl können weit auseinanderliegen. Meist liegt der Unterschied in diesen fünf Posten.

Seitenzahl und Seitentypen

Jede einzeln gestaltete Seite durchläuft Konzept, Design, Umsetzung und Test. Wiederkehrende Seitentypen wie Blogbeiträge oder Projektseiten werden einmal als Vorlage gebaut und danach nur noch befüllt. Fünf ähnliche Leistungsseiten kosten deshalb weniger als fünf völlig unterschiedliche.

Texte und Bilder

Texterstellung und Fotografie sind in meinen Paketen nicht enthalten. Lieferst du beides selbst, sinkt der Preis, doch der Zeitplan hängt dann an dir. Fehlende Inhalte sind der häufigste Grund, warum sich ein Projekt verzögert, nicht die Technik.

Funktionen und Schnittstellen

Ein Kontaktformular gehört zur Grundausstattung. Terminbuchung, ein Shop oder eine Anbindung an andere Software sind eigene kleine Projekte und werden extra berechnet. Für Shops gilt eine eigene Preislogik, mehr dazu bei den Onlineshops.

Barrierefreiheit nach BFSG

Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz gilt seit dem 28. Juni 2025. Kleinstunternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten und höchstens zwei Millionen Euro Jahresumsatz sind bei Dienstleistungen ausgenommen, bei Produkten nicht. Eine Website von Anfang an barrierearm zu bauen ist günstiger als nachzurüsten, Details stehen im Ratgeber Barrierefreies Webdesign.

Rechtstexte und Datenschutz

Datenschutzerklärung, Cookie-Consent und die Einbindung externer Dienste brauchen Sorgfalt. Die technische Integration übernehme ich, für die rechtliche Beratung vermittle ich an meinen Partner AdviZZr, dafür können zusätzliche Kosten anfallen. Was eine Website rechtlich braucht, fasst die Checkliste zur DSGVO-konformen Website zusammen.

Laufende Kosten einer Website

Mit dem Launch ist die Rechnung nicht vorbei. Damit die Seite erreichbar, schnell und sicher bleibt, fallen jedes Jahr Kosten an.

Posten Wofür Bei mir
Hosting Server in Deutschland, tägliche Backups, Server-Cache Start 14,95 € und Business 24,95 € netto pro Monat
Wartung Updates mit Backup vorher und Bericht danach 59 € pro Quartal, 39 € oder 119 € pro Monat, netto
Domain deine Adresse im Netz im Business-Hosting eine .de-Domain inklusive
SSL-Zertifikat verschlüsselte Verbindung im Hosting enthalten
Umzug Wechsel von deinem bisherigen Hoster einmalig 99 €

Ein Rechenbeispiel mit den kleinsten Paketen. Das Start-Hosting kostet im Jahr 179,40 €, die Wartung im Quartal 236 €, zusammen also 415,40 € netto. Mit monatlicher Wartung sind es 647,40 €, dafür werden kritische Sicherheitslücken sofort geschlossen und nicht erst beim nächsten Termin. Details stehen beim WordPress-Hosting und bei der WordPress-Wartung.

Rechenbeispiel der laufenden Website-Kosten pro Jahr mit Hosting und Wartung
Mit den kleinsten Paketen rund 35 € im Monat.

Was kostet ein Webdesigner pro Stunde?

Laut dem Freelancer-Kompass 2026 von freelancermap lag der durchschnittliche Stundensatz bei 103 €, befragt wurden rund 5.400 Selbstständige. Ein großer Teil davon arbeitet in Softwareentwicklung und Beratung, für Webdesign ist der Wert also ein grober Anhaltspunkt.

Ich rechne Webdesign über Festpreise ab. Umgerechnet entsprechen die 2.290 € des Starter-Pakets bei 103 € pro Stunde gut 22 Arbeitsstunden für Konzept, Design, Umsetzung und Test. Der Festpreis schützt dich vor einer Rechnung, die mit jeder Abstimmung wächst, solange der Umfang vorher schriftlich feststeht.

Ein Festpreis hilft dir nur, wenn der Umfang vorher schriftlich feststeht.

So vergleichst du zwei Angebote

Ein niedriger Preis sagt wenig, solange nicht feststeht, was er umfasst. Diese sechs Fragen machen zwei Angebote vergleichbar.

  1. Wie viele Seiten werden einzeln gestaltet und wie viele aus Vorlagen befüllt?
  2. Was ist nicht im Preis enthalten, etwa Hosting, Domain, Lizenzen, Rechtstexte, Fotos oder Texte?
  3. Gilt ein Festpreis oder eine Stundenschätzung, und wie werden Änderungen abgerechnet?
  4. Wem gehören Domain, Zugänge und die fertige Website nach dem Projekt?
  5. Welche laufenden Kosten kommen in den ersten drei Jahren dazu?
  6. Gibt es einen schriftlichen Zeitplan bis zum Launch?

Woran du darüber hinaus einen guten Webdesigner erkennst, steht im Vergleich Freelancer oder Agentur.

Checkliste mit sechs Fragen zum Vergleich von Website-Angeboten
Sechs Fragen, die jedes Angebot beantworten sollte.

Wo du sparen kannst und wo nicht

Sparen funktioniert am besten beim Umfang. Starte mit wenigen Seiten, liefere Texte und Bilder selbst und ergänze Funktionen wie Buchung oder Newsletter in einem zweiten Schritt.

Nicht sparen solltest du bei Backups, Updates und Ladezeit. Eine Seite, die nach einem Plugin-Update nicht mehr lädt oder auf dem Smartphone mehrere Sekunden braucht, kostet dich am Ende mehr Anfragen, als du beim Start gespart hast. Wie eine Website bei mir von der ersten Skizze bis zum Launch entsteht, zeigt der Webdesign-Prozess.

Fazit

Was eine Website kostet, entscheidet sich an Umfang, Inhalten und Funktionen, weniger an der Technik. Für eine kleine Unternehmenswebsite rechnest du bei mir mit 2.290 € einmalig und gut 400 € im Jahr für Hosting und Wartung.

Leg dir vor dem ersten Gespräch eine Liste der Seiten an, die du brauchst, und kläre, wer Texte und Bilder liefert. Mit beidem bekommst du von mir ein Angebot mit festem Preis, schreib mir einfach eine Nachricht.

Über den Autor

Kai Schulz

Freelance Webdesigner und SEO/GEO-Berater aus Pforzheim

Nach meinem BWL-Studium habe ich zehn Jahre Berufserfahrung im digitalen Marketing gesammelt. Seit Mai 2024 arbeite ich selbstständig als Freelance Webdesigner und SEO-Experte in Pforzheim, seit Januar 2025 in Vollzeit, und betreue Unternehmen und Agenturen.

Beitrag aktualisiert und geprüft am: 30. Oktober 2026

Häufig gestellte Fragen

01 Wie viel kostet eine einfache Homepage?

Eine einfache Homepage mit ein bis drei individuell gestalteten Seiten kostet bei mir ab 2.290 € einmalig. Dazu kommen Hosting und Wartung, mit den kleinsten Paketen 415,40 € netto im Jahr. Ein Baukasten ist beim Start günstiger, kostet aber deine Zeit und ein laufendes Abo.

02 Was kostet ein Webdesigner pro Stunde?

Laut Freelancer-Kompass 2026 von freelancermap lag der durchschnittliche Stundensatz von Freelancern bei 103 €. Ich rechne Webdesign über Festpreise ab, Wartungsarbeiten außerhalb eines Pakets nach Stunden. Ein Festpreis ist für dich besser planbar, solange der Umfang schriftlich feststeht.

03 Was kostet eine Website monatlich?

Bei mir kostet das Hosting 14,95 € oder 24,95 € netto im Monat, die Wartung je nach Rhythmus 59 € pro Quartal oder 39 € pro Monat. Mit Start-Hosting und Quartalswartung kommst du auf 415,40 € netto im Jahr, also knapp 35 € im Monat.

04 Wie lange dauert es, eine Website erstellen zu lassen?

Ein Starter-Projekt mit ein bis drei Seiten dauert bei mir üblicherweise sechs bis sieben Wochen, vom Konzept über Design und Umsetzung bis zum Test vor dem Launch. Größere Projekte brauchen entsprechend länger. Am häufigsten verzögern fehlende Texte und Bilder ein Projekt.

05 Was ist der Unterschied zwischen Homepage und Website?

Genau genommen ist die Homepage nur die Startseite, die Website der gesamte Auftritt mit allen Unterseiten. Im Alltag werden beide Wörter für dasselbe verwendet. Für die Kosten zählt, wie viele Seiten gestaltet und gebaut werden, egal wie du sie nennst.

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